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Die Fütterung unserer Kaninchen:

 

Auch in der Vorstellung der Fütterungsmethoden basieren die Schilderungen auf meinen persönlichen Einschätzungen.

Von oberster Priorität ist die Verwendung von sauberen, frischen Futtersorten, die den Tieren in hygieneunbedenklichen  sauberen Gefäßen dargeboten werden.

Bei der Entscheidung, ob die Fütterung in Form von ausschließlicher Verabreichung von Trockenfutter in Verbindung mit ausreichenden Wasser- und Heugaben oder in Form der konventionellen abwechslungsreichen Gemischtfuttergabe gewählt wird, tendiere  ich zumindest für die  kalte Jahreszeit für die erste Form. Sie hat den Vorteil, daß das Futter alle  notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge ausgewogen enthält. Bei der Gemischtfuttermethode ist es erforderlich, daß der Züchter die Nährstoffgehalte der einzelnen Futtersorten kennen und das bei der Futterzusammenstellung berücksichtigen muß.

Als Richtgröße für die Fertigfutterfütterung empfehle ich eine Menge von 30g Fertigfutter pro Tag pro kg Körpergewicht des Kaninchens. Diese Formel ist nur anzuwenden bei ausgewachsenen Tieren. Jungtiere erhalten verhältnismäßig mehr. Bis zu einem Alter von 4 Monaten kann man Fertigfutter zur freien Verfügung geben.

Sommers wie winters sollten zum Trockenfutter ständig frisches Wasser und als leckeres Zubrot und gleichzeitig als Verdauungsregulator Heu zur Verfügung gestellt werden.

In der Frühjahrs- und Sommerperiode kann die Zufütterung mit Grünfutter in dosierter Form eine willkommene Abwechslung für die Kaninchen sein.

Beide Fütterungsarten, sowohl Fertigfutterfütterung als auch gemischte Fütterung halte ich für artgerecht, wenn dadurch erreicht wird, daß die Tiere sowohl Schutz vor Krankheiten haben, optimales Wachstum erzielen, als auch das Wohlbefinden und die  Widerstandsfähigkeit der Tiere gewährleistet werden.

 Noch einige Tips zur Grünfutterverwendung:

 

Grundsätzlich sollte nur sauberes, möglichst trockenes Futter, auf keinen Fall taunasses Grün gegeben werden; kein Grünfutter, das z.B. von Hundekot verunreinigt sein könnte, kein Grünfutter, das direkt am Straßenrand wächst. Das als tägliche Beigabe gefütterte Heu muß trocken und wohlriechend sein.

Wolfgang Müller

Datum der letzten Aktualisierung: 13.06.2009 Diese Seite wurde der Öffentlichkeit erstmals am 08.05.2000 präsentiert. © 2000-2009 by Wolfgang Müller, Sievekingsallee 150a, 22111 Hamburg; e-mail (ersetzen Sie at durch @): wolfgang at mueller-gelting.de